氣 - Qi

Yin und Yang in Bewegung

Seine volle Kraft entfaltet das Konzept von Yin und Yang allerdings erst, wenn es nicht statisch sondern dynamische, nicht Gegenständlich sondern Prozedural verstanden wird. Auf Vorgänge angewandt werden Yin und Yang zum Gegensatz zwischen Geradlinig und Kreisbewegung, zwischen Beschleunigung und und Verlangsamung, Expansion und Kontraktion*).

Bei der Betrachtung natürlicher (eigentlich: stetiger) Vorgänge lassen sich immer mindestens zwei Phasen unterscheiden, die leicht als Zu- und Abnahme gedeutet werden können. Die letztlich banale Einsicht das Vorgänge Anfang und Ende haben stellt dennoch schon den ganzen Unterschied zum Abendländischen Ereignis Punkt dar, der stets genau einen definierten Zustand hat.

Entscheidend ist, das in diesem Prozessmodell nur periodische und parabolische Vorgänge in Betracht gezogen werden. Eine unbeschränkte Beschleunigung oder ein unbegrenzter Fall machen in ihm keinen Sinn oder erscheinen als unvollständige, amputierte Bruchstücke.